Verantwortlich, die Welt zu retten?

Die Zukunft unserer Welt hängt von einem nachhaltigen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen ab. Es sollte unsere Verantwortung und unser Ziel sein, die Welt langfristig im Gleichgewicht und für die nächsten Generationen als lebenswerten Planeten zu erhalten.

Das Thema Nachhaltigkeit ist allgegenwärtig und drängt sehr. Immer mehr Menschen wird das immer bewusster. Unsere Kinder zu mehr Achtsamkeit und Umweltbewusstsein zu erziehen, ist die beste Möglichkeit, die Zukunft unserer Erde nachhaltig positiv zu beeinflussen. Aber wie?

Inspirieren anstatt Zukunftsängste vermitteln

Wie in jedem Bereich des Lebens ist es auch beim Thema Nachhaltigkeit so – wir leben es unseren Kindern vor. Wir sind gutes oder schlechtes Beispiel und prägen mit unserem Verhalten die heranwachsende Generation.

In unserem Alltag haben wir so viele Möglichkeiten, unbewusst ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu vermitteln. Wenn wir dieses Thema aus Überzeugung leben, dann spüren unsere Kinder das auch und übernehmen automatisch unser Verhalten. Es geht darum, zu inspirieren.

Wir setzen Impulse, indem wir:

· Müll reduzieren
· auf Plastik verzichten
· regional & saisonal einkaufen
· achtsam mit Lebensmitteln umgehen
· Energie, Strom und Wasser sparen
· Konsum reduzieren
· bei der Flurreinigung mitmachen, etc. …

Nachhaltigkeit ist ein so vielseitiges Thema, das Kreativität fördern und viel Spaß machen kann. Wenn wir unseren Kindern zusätzlich erklären, warum wir die Dinge so machen wie wir es tun, dann werden sie das auch besser verstehen.

Unsere eigenen Zukunftsängste haben dabei nichts verloren. Kinder brauchen Perspektiven und die Freiheit zur Vorstellung einer offenen, abenteuerlichen, unbeschwerten Zukunft. Wir sind hier die Quelle der Inspiration und ein Lexikon mit den Antworten auf offene Fragen.

Wie können wir unsere Kinder zu inspirieren:

· Wir können mit ihnen gemeinsam raus in die Natur um sie zu hören,
zu riechen und zu begreifen – ein Spaziergang im Wald bietet viele
Möglichkeiten, Achtsamkeit zu fördern.

· Kinder bekommen eine andere Wertschätzung Lebensmitteln gegenüber,
wenn sie im eigenen Hochbeet das Wachstum von Gemüse beobachten
und den Unterschied schmecken können.

· Erkläre beim Einkaufen, wo das Essen herkommt und daß es besser
für die Umwelt ist, wenn wir kaufen, was vor der Türe wächst.

· Kinder sollen wissen, daß es nicht nur glückliche Hühner gibt und
es besser ist, die Eier vom lokalen Bio-Bauern zu kaufen.

· Den Schulweg zu fuß zu gehen, ist nicht nur gut für das Immunsystem,
sondern schont auch die Umwelt.

· Gemeinsam ein Insektenhotel bauen oder eine Bienenwiese anlegen,
weckt das Bewusstsein für die wertvolle Arbeit – auch der kleinsten
Lebewesen.

· Spielzeug zu reparieren oder aus alten Dingen was schönes Neues zu
basteln macht Riesen Spaß und hilft, CO2 einzusparen.

Die Liste kann endlos fortgesetzt werden. Noch eine Sache liegt mir allerdings besonders am Herzen und ja – mir ist bewusst, daß man das nicht sofort und von jedem erwarten kann:

Wer sich jemals damit beschäftigt hat, was pupsende Kühe mit unserem
Klima zu tun haben, verzichtet gerne weitgehend auf Fleisch oder unterstützt auch hier die lokalen Betriebe.

Wir können in unserem alltäglichen Leben viel mehr für die Umwelt tun, als wir glauben. Viele kleine Veränderungen ergeben das große Ganze, das Hoffnung macht und in Summe hilfreich ist. Mit der Prägung unserer Kinder hin zu Nachhaltigkeit, verstärken wir diese Effekte um ein Vielfaches.

Ja – unser Planet sollte grüner sein. Aber unsere Kinder müssen nicht mit der Last aufwachsen, für die Weltrettung verantwortlich zu sein. 

Zum Thema Achtsameit gibt es übrigens tolle Kinder-Literatur.
Hier ein paar Tipps:


· DER ACHTSAME TIGER von Przemyslaw Wechterowicz,
erschienen im Mentor Verlag

· GROSS GENUG DIE WELT ZU RETTEN von Loll Kirby,
erschienen im Insel Verlag

· DIE KLEINEN HELFER DER ERDE
von Martina Baumgartner

· 100 DINGE, DIE DU FÜR DIE ERDE TUN KANNST von Janine Eck,
erschienen bei Schwager & Steinlein

· O WEH! O SCHRECK! DER DRECK MUSS WEG von Matthias Sodtke,
erschienen bei Carlsen

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